Erasmus+ Job Shadowing in Leipzig – Internationale Einblicke in den Schulsport
Im Rahmen des Erasmus+ Programms nahm Christoph Krasser an einem mehrtägigen Job-Shadowing-Aufenthalt in Leipzig teil. Ziel des Austauschs war es, neue Perspektiven im Bereich Bewegung und Sport kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen sowie innovative Ansätze im Schul- und Vereinssport zu erleben.
Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand der Besuch des Max Klinger Gymnasium Leipzig. Dort konnten mehrere Bewegungs- und Sportstunden hospitiert werden. Besonders interessant waren dabei die unterschiedlichen methodischen Zugänge im Unterricht sowie die Umsetzung von Differenzierung und Individualisierung im Sportunterricht. Ergänzend dazu fanden intensive Gespräche mit der Erasmus-Beauftragten, der Direktorin sowie den Sportlehrkräften statt. Themen wie Beurteilungskriterien, Organisation des Schulsports und pädagogische Ansätze standen dabei im Fokus.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Oberschule Wiederitzsch. Auch dort kam es zu einem fachlichen Austausch mit der Schulleitung und Sportlehrpersonen. Diskutiert wurden unter anderem Unterschiede im österreichischen und deutschen Schulsystem sowie Fragen rund um Abschlussprüfungen und die „Matura“.
Abgerundet wurde der erste Tag durch ein gemeinsames Abendessen mit Vertreterinnen und Vertretern der LaSuB Sachsen, Sportkoordinatoren und Verantwortlichen des sächsischen Schulsports. Dabei entstanden wertvolle Kontakte und spannende Gespräche über zukünftige Kooperationen im Rahmen von Erasmus+.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Fußballs und der Verbindung zwischen Schul- und Vereinssport. Auf Einladung des Sächsischen Fußball-Verbandes erfolgte eine Führung durch das neue Verbandsgelände. Im Mittelpunkt standen mögliche Kooperationen, Trainingslager sowie Sportwochen für Schülerinnen und Schüler.
Anschließend gab es spannende Einblicke in die Sportgeschichte Leipzigs mit Besuchen bei den Traditionsvereinen 1. FC Lokomotive Leipzig und BSG Chemie Leipzig. In Gesprächen mit Nachwuchsleitern und Geschäftsführern wurden insbesondere die Schnittstellen zwischen Schule und Verein, Talentförderung sowie die Bedeutung des Nachwuchssports thematisiert.
Der dritte Tag bot schließlich einen Blick hinter die Kulissen der Organisation und Durchführung der Landesfinali im Cross Country und in der Leichtathletik in Leipzig. Dabei konnten wertvolle Erfahrungen im Bereich Veranstaltungsmanagement, Wettkampforganisation und Schulsportkoordination gesammelt werden.
Der Erasmus+ Aufenthalt in Leipzig stellte eine große persönliche und berufliche Bereicherung dar. Neben zahlreichen neuen Ideen für den eigenen Unterricht bot das Job Shadowing vor allem die Möglichkeit, internationale Perspektiven kennenzulernen, Netzwerke aufzubauen und den europäischen Gedanken im Schulalltag aktiv zu leben.
Bericht: Christoph Krasser



