Erasmus+ in San Javier: Move4Planet
Von 4. bis 9. Oktober nahmen sechs Schüler:innen (Ariana Catana, Camelia Padure, Elena Salchinger, Luka Vulic, Rafael Fischer und Samay Marshi) der sechsten Klasse gemeinsam mit Stefan Kirchberger und Romana Lührmann an einem Erasmus+-Projekt im spanischen San Javier teil. Unter dem Motto „Move4Planet“ standen eine Woche lang Umweltbildung, Bewegung und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen im Mittelpunkt.
Die Schüler:innen waren, wie auch die italienischen Teilnehmenden, einzeln bei Gastfamilien untergebracht und so dauerte es nicht sehr lange bis aus dem österreichisch-italienisch-spanischen Haufen eine lustige und gut eingespielte Gruppe wurde. Neben dem Kennenlernen der spanischen Partnerschule IES Ruiz de Alda erwartete die Teilnehmer:innen ein abwechslungsreiches Programm, bei dem vor allem die rund 170 km² große Salzwasserlagune an der spanischen Mittelmeerküste, das Mar Menor, im Mittelpunkt stand. Ob mit dem Segelboot, mit dem Kajak oder bei einer Wanderung entlang der Küste, Bewegung kam bei der Erforschung des empfindlichen Ökosystems garantiert nicht zu kurz.
Doch bei „Move4Planet“ geht es um mehr als Umweltwissen und sportliche Aktivitäten. Das gemeinsame Lernen, das miteinander in Kontakt treten und das Kennenlernen anderer Lebensweisen machten die Woche zu einer wertvollen interkulturellen Erfahrung.
Im Februar findet „Move4Planet“ in Neapel statt und im April dürfen die Schüler:innen ihre spanischen und italienischen Austauschpartner:innen an der HIB begrüßen.
Schüler:innen berichten von ihrem Aufenthalt in San Javier:
„Zum ersten Mal bei einem Erasmus+ Projekt teilzunehmen war eine ganz neue Erfahrung für mich. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, nicht nur neue Leute aus anderen Ländern oder die spanische Kultur kennenzulernen, sondern es hat mir auch gezeigt, dass gemeinsam etwas Neues zu erleben auch sehr miteinander verbindet. Es gab viele interessante Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben und wir haben verschiedene neue Orte entdeckt. Ich habe auf jeden Fall schöne Erinnerungen gesammelt!“
„Ich habe nicht nur neue Erfahrungen gesammelt und neues Wissen erlangt, sondern ich konnte mich auch mit Schüler:innen aus anderen Ländern austauschen und etwas über deren Kultur und Alltag lernen. Am aufregendsten fand ich die wassersportlichen Aktivitäten, um genau zu sein Kajakfahren und Segeln. Dort konnten wir Spaß am Sport haben und zugleich das Meer bewundern, über dessen gefährdetes Ökosystem wir so viel gelernt haben. Kurzgefasst: In dieser Woche wurden Sport, Lernen und Spaß gut vereint und es wurden neue Freundschaften geschlossen.“
„Ich persönlich finde, dass dieses Erasmus + Projekt ein tolles und abwechslungsreiches Programm geboten hat. Man hat sich viel Mühe gegeben, einer großen Gruppe an jungen Leuten etwas beizubringen, ohne dabei auf Spaß zu vergessen. Meine Gastfamilien war sehr bemüht und es war sehr lustig in der Gruppe. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der Ausflug nach Cartagena, wo wir gemeinsam ohne die Lehrer die Stadt erkundet haben, und der Ausflug zum Calblanque National Park. Die Reise war sehr lehrreich und es sind viele neue Freundschaften entstanden.“
„Bei diesem Erasmus+-Projekt habe ich viele neue Sachen gelernt. Ich habe die spanische Kultur und Kulinarik und viel über das aktuelle Problem in Mar Menor gelernt. Außerdem habe ich viele neue Leute aus Italien und Spanien kennengelernt. Besonders gefallen hat mir der Ausflug nach Cartagena und das Kajakfahren und Segeln.“
„Ich habe meinen Aufenthalt in Spanien sehr genossen, besonders da sich alle sehr bemüht haben, dass wir uns wohlfühlen. Trotz der Sprachbarriere hatte ich keine großen Probleme mich mit anderen zu verständigen, auch mit meiner Austauschschülerin und ihrer Familie konnte ich längere Gespräche führen. Wir haben auch in unserer Freizeit viel Zeit als Gruppe verbracht, unsere Austauschpartner haben und beispielsweise durch eine naheliegende Stadt geführt. Besonders positiv ist mir außerdem das Volleyballspielen am Strand geblieben, ich habe dabei viele aus unserer doch eher größeren Gruppe etwas besser kennenlernen können.“
